CDU Niedersachsen Joerg Hillmer

JÖRG HILLMER, MdL

Ihr Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Uelzen / Ilmenau



Einsatz für barrierefreien Zugang zu Bahnsteigen

Bahnhof Suderburg: Jörg Hillmer setzt sich für behindertengerechten Umbau ein

Pressemitteilung - 13.02.2014

Hannover/Suderburg.  Die Antwort der Landesregierung auf die Anfrage des Landtagsabgeordneten Jörg Hillmer ergab, dass mit dem Umbau der Bahnsteige am Bahnhof Suderburg in diesem Jahr begonnen wird. Einzelheiten  zur Sanierung wisse die Bahn, hieß es in der Antwort von Wirtschaftsminister Lies.  Hillmer setzte sich daraufhin mit der Deutschen Bahn AG  in Hannover in Verbindung. Der örtliche Abgeordnete setzt sich dafür ein, dass mehr passiert als die Sanierung der Bahnsteige.

„Welche Maßnahmen sind über die Anpassung der Bahnsteige hinaus geplant?“ und „Wie soll die Behindertengerechtigkeit hergestellt werden?“ Mit diesen Fragen wandte sich CDU-Landtagsabgeordneter Jörg Hillmer in einem Schreiben an den Konzernbevollmächtigten der Bahn für  den Regionalbereich Nord, Ulrich Bischoping. Jetzt traf die Antwort ein. Eine Sanierung der Unterführung sei nicht vorgesehen. „Von der daher wird auch kein behindertengerechter Zugang wie z.B. ein Aufzug nachgerüstet“, erklärt der Bahnbevollmächtigte.

Diese Einschränkung hält Hillmer für nicht akzeptabel und möchte sie auch nicht auf sich beruhen lassen. „Die Frage der Behindertengerechtigkeit muss in diesem Zusammenhang mit beantwortet werden. Wir reden auf allen Ebenen viel von Inklusion. Schulen und andere öffentliche Einrichtungen  werden behindertengerecht ausgestattet. Weshalb Bahnhöfe nicht?“ Hillmer hebt hierzu hervor: „Das ist die Zuständigkeit des  Landes. Ich werde Wirtschaftsminister Olaf Lies in einem Schreiben auffordern, die Barrierefreiheit im Zuge der Baumaßnahme gleich herzustellen.“
An jedem Werktag steigen mehrere Hundert Fahrgäste am Bahnhof Suderburg ein und aus, mit  steigender Tendenz durch die Zunahme der Studierendenzahl an der Ostfalia Hochschule. Hillmer möchte vom niedersächsischen Wirtschaftsminister deshalb auch Auskunft darüber, ob die dynamische Entwicklung der Ostfalia berücksichtigt ist, wann im Zuge der Bauplanung die Ein- und Ausstiege zuletzt gezählt wurden und ob alle vergleichbaren Bahnhöfe in Niedersachsen auch nicht barrierefrei sind.

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