CDU Niedersachsen Joerg Hillmer

JÖRG HILLMER, MdL

Ihr Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Uelzen / Ilmenau



Hillmer: „Weitere Möglichkeiten für Geothermie prüfen“

Pressemitteilung - 09.02.2015

Bad Bevensen. Die Entscheidung der rot-grünen Landesregierung, keine Fördergelder für die Umsetzung der Geothermie in Bad Bevensen zur Verfügung zu stellen, findet CDU-Landtagsabgeordneter Jörg Hillmer „sehr irritierend“. „Von einer Landesregierung mit einem grünen Umweltminister hätte ich mehr erwartet“, erklärt er und setzt sich dafür ein, dass die ablehnde Haltung der Landesregierung nicht die alles bestimmende Entscheidung über das Vorhaben bedeutet.

„Die Machbarkeitsstudie belegt die Wirtschaftlichkeit der Erdwärmenutzung in Bad Bevensen“, betont Hillmer. „Deshalb ist es enttäuschend und überhaupt nicht nachvollziehbar, dass über das niedersächsische Wirtschaftsministerium die Förderung jetzt einfach abgesagt wurde. Und selbst wenn das Land Niedersachsen keine Investitionsförderung zur Verfügung stellt, hätte das Wirtschaftsministerium zumindest den Hinweis auf andere Fördermöglichkeiten geben können.“

Hillmer hat sich mit der NBank, der Förderbank des Landes, und anschließend mit der Kredit-anstalt für Wiederaufbau, KfW,  in Verbindung gesetzt. Das Gesprächsergebnis hat er sofort über Ratsvertertreter in Bad Bevensen an die Stadt weiter geleitet. Denn es hat sich gezeigt, dass es ein KfW-Förderprogramm `Erneuerbare Energien Tiefengeothermie´ gibt. Speziell für die Errichtung von Anlagen zur thermischen Nutzung werden hier Zuschussmöglichkeiten an Unternehmen oder Kommunen überprüft.

Hillmer erklärt: „Die vorangegangene Machbarkeitsstudie wurde von der Vorgängerregierung mit 270.000 Euro bezuschusst. Die CDU-geführte Landeregierung hat die Geothermie in Bad Bevensen zum Pilotprojekt erklärt und unterstützt, wo es nur ging. Die rot-grüne Landesregie-rung hat das Projekt anschließend hochgelobt, doch leider zeigt sich, dass sie kein wahres Interesse an diesem Thema und damit auch nicht an der Energiewende hat.“
Dabei will es Hillmer nicht belassen: „Es ist Bad Bevensen sehr zu wünschen, dass die Umset-zung der Geothermie möglich wird und so erfolgreich verlaufen kann, wie in der Machbarkeitsstudie prognostiziert ist.“


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