CDU Niedersachsen Joerg Hillmer

JÖRG HILLMER, MdL

Ihr Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Uelzen / Ilmenau



Einsatz von Hillmer für Unterrichtsversorgung an der KGS

Pressemitteilung - 01.07.2015

Hannover/ Bad Bevensen. Vier Lehrkräften verlassen die Schule und nur eine einzige Stelle wurde vom Kultusministerium zur Neubesetzung ausgeschrieben. Der KGS in Bad Bevensen drohte damit zum neuen Schuljahr ein Lehrermangel. Landtagsabgeordneter Jörg Hillmer ließ das nicht auf sich beruhen. In einer schriftlichen Anfrage an die Landesregierung setzt er sich für eine 100-prozentige Unterrichtsversorgung  an der Fritz-Reuter-Schule ein. Jetzt kam die Antwort aus Hannover.

Hillmer: „Im Juni wurden zwei weitere Stellen für die KGS zur Verfügung gestellt.“ In ihrer Antwort betont die Landesregierung, dass „nicht die Zahl der ausscheidenden Lehrkräfte, sondern der konkrete Bedarf vor Ort entscheidend ist.“ „Stimmt“, sagt Hillmer, „und die zusätzliche Ausschreibung von zwei Stellen belegt, dass es andernfalls an der Schule zu einem erheblichen Notstand in der Unterrichtsversorgung gekommen wäre.“

Für Engpässe, die darüber hinaus entstehen, verweist die Landesregierung auf die „Maßnahme der Abordnung“, sprich den stundenweisen Einsatz von Lehrkräften anderer Schulen. Im Antwortschreiben heißt es dazu: „Mögliche Abordnungen an die KGS Fritz-Reuter-Schule werden derzeit geprüft.“

„Mit diesem Hinweis macht es sich die Landesregierung zu leicht. Denn Abordnungen dürften in nächster Zeit schwer zu realisieren sein“, so Hillmer. Er erläutert dazu: „Die von Rot-Grün verordnete Arbeitszeiterhöhung für Gymnasiallehrer hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg für verfassungswidrig erklärt. Diese Entscheidung hat erhebliche Auswirkungen auf die Unterrichtsversorgung, insbesondere an den Gymnasien. Es müssen Stunden ausgeglichen werden im Umfang von 740 Vollzeitlehrerstellen. Vor diesem Hintergrund dürfte wenig Spielraum bestehen, Lehrkräfte an verschiedene Schulen abzuordnen.“

Im Antwortschreiben zu Situation an der KGS spricht die Landesregierung an anderer Stelle „als Maßstab für die Unterrichtsversorgung“ von einem „angestrebten, erreichbaren Durchschnitt in den einzelnen Schulformen.“ Diese Aussage hält Hillmer für „sehr bedenklich“, „weil es nicht reicht, nur einen Landesdurchschnitt anzustreben, sondern unsere Schulen müssen mindestens 100 Prozent Unterrichtsversorgung haben.“


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