CDU Niedersachsen Joerg Hillmer

JÖRG HILLMER, MdL

Ihr Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Uelzen / Ilmenau



Kinder- und Jugendpsychiatrie: Therapieangebote wieder in Sicht

Pressemitteilung - 12.07.2016
  

Uelzen/Hannover. Es ist wieder Bewegung in das Vorhaben gekommen, wohnortnahe ambulante Angebote zur psychiatrischen Versorgung auch für Kinder- und Jugendliche im Kreis Uelzen bereitzustellen. Vor zwei Jahren wurde die Einrichtung einer Tagesklinik mit Institutsambulanz angekündigt. Doch es tat sich nichts. Daraufhin hakte Landtagsabgeordneter Jörg Hillmer bei der Landesregierung nach.

„Im kürzlich vorgestellten Landespsychiatrieplan legt die Landesregierung ausdrücklich Wert auf eine „wohnortnahe psychiatrische Versorgung“, so Hillmer. Er fragte konkret, „ob sie die angekündigten, aber immer noch fehlenden Angebote für die Kinder- und Jugendpsychiatrie im Landkreis Uelzen für angemessen hält? In ihrer Stellungnahme stimmt die Landesregierung Hillmer zu, dass die Versorgungssituation nicht angemessen sei. Ab November werde eine Institutsambulanz Hilfe vor Ort anbieten, zudem stehe die Schaffung einer Tagesklinik in Aussicht.

Der Hintergrund: Den Versorgungsauftrag für die die Kinder- und Jugendpsychiatrie im Landkreis Uelzen hatte das niedersächsische Sozialministerium an die Psychiatrische Klinik Lüneburg vergeben. Im Juni 2014 kündigte deren Chefarzt die baldige Einrichtung einer Tagesklinik mit Institutsambulanz in Uelzen an. Das zusammen mit dem Klinikum Uelzen geplante Vorhaben wurde jedoch nicht umgesetzt.

Neuer Kooperationspartner der Psychiatrischen Klinik Lüneburg ist nach Auskunft der Landesregierung jetzt der Uelzener Verein „Die Brücke“ zur Förderung der Wiedereingliederung psychisch Erkrankter. „Beide sind auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie für die Einrichtung der geplanten Tagesklinik für die Kinder- und Jugendpsychiatrie“, die bereits seit Januar 2013 genehmigt sei.

Die Landesregierung führt gegenüber Hillmer aus: „Als der Versorgungsauftrag vergeben wurde, gab es keinen weiteren Bewerber aus dem Landkreis Uelzen.“ Inzwischen jedoch, „im April 2016 hat ein weiterer regionaler Krankenhausträger sein Interesse an der Übernahme des kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgungsauftrages im Landkreis Uelzen bekundet“ und sei um konkrete Angaben gebeten worden.

Hillmer: „Ein deutliches Zeichen, dass die Bemühungen um die Kinder- und Jugendpsychiatrie für den Landkreis Uelzen jetzt verstärkt werden.“  


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