CDU Niedersachsen Joerg Hillmer

JÖRG HILLMER, MdL

Ihr Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Uelzen / Ilmenau



Hillmer fordert mehr Lehrer für die Uelzener Berufsschulen

Pressemitteilung - 09.08.2016
  

Hannover/Uelzen. Der Uelzener CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Hillmer kritisiert die unzureichende Unterrichtsversorgung an den Berufsbildenden Schulen (BBS):  „Rot-Grün fährt systematisch die Lehrereinstellung runter. Der Landesdurchschnitt der Unterrichtsversorgung ist im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gesunken auf inzwischen nur noch 88,6 Prozent. Die Unterrichtsversorgung an den beiden Berufsbildenden Schulen in Uelzen liegt sogar noch darunter. Schuld ist die verfehlte Schulpolitik von Ministerin Heiligenstadt“, sagt Hillmer.

Aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der CDU-Landtagsfraktion geht hervor, dass die zuvor schon niedrige Unterrichtsversorgung an der Berufsbildenden Schule I in Uelzen von 89,5 Prozent auf 89 und im Schuljahr 2015/2016 auf 86,7 Prozent gesunken ist. Auch die Unterrichtsversorgung an der Berufsbildenden Schule II in Uelzen sei immer noch fatal. Nach einem Tiefstwert von 75,8 Prozent und einem mehrfachen Einsatz von Hillmer für eine bessere Unterrichtsversorgung im Schuljahr 2015/2016 liegt diese mit 85,1 Prozent immer noch unter dem Landesdurchschnitt. „Leider sieht die Kultusministerin weiter tatenlos zu.“ Der Uelzener Abgeordnete betont: „ Auch Hilferufe namhafter Unternehmen, die befürchten, dass ihre Nachwuchskräfte an den Berufsschulen keine vernünftige Bildung mehr erhalten, verhallen ungehört“.

Vor zwei Jahren habe Kultusministerin Heiligenstadt den BBSn die Stellenbewirtschaftung für Lehrkräfte entzogen. „Dieser gravierende Eingriff in die Eigenverantwortung der Schulen hat nur Unruhe gebracht, sich aber nicht positiv auf die Unterrichtsversorgung ausgewirkt“, kritisiert Hillmer. „Die Ministerin muss diese falsche Entscheidung endlich zurücknehmen und den Schulen die Hoheit über die Stellenplanung zurückgeben.“ Hierzu fordert Hillmer, „dass die Landesregierung umgehend ein Konzept zur Sicherung der Unterrichtsversorgung vorlegen muss.“


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