CDU Niedersachsen Joerg Hillmer

JÖRG HILLMER, MdL

Ihr Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Uelzen / Ilmenau



Hillmer: „Ebstorfer Wolf – Landesregierung lehnt Prüfung der Entnahme ab“

Pressemitteilung - 10.04.2017


Hannover/Uelzen Landkreis. Mehr und mehr Wolfsrisse von Weidetieren im Landkreis in direkter Nähe zu Wohnhäusern, in Ebstorf sogar neben einem Kinderspielplatz. CDU-Landtagsabgeordneter Jörg Hillmer „will nicht hinnehmen, dass erst Schlimmeres passieren muss, bis eine Gefahr für Menschen erkannt und gehandelt wird.“ In einer Anfrage hat er die Landesregierung zur Stellungnahme aufgefordert und jetzt die Antwort erhalten.

Hillmer hatte konkret gefragt: „Welchen Schutz vor Wölfen bietet die Landesregierung für spielende Kinder in Ortslagen und auf öffentlichen Kinderspielplätzen?“ Die rot-grüne Landesregierung weiß eine einfache Antwort darauf: Gar keinen. Wörtlich heißt es: „Sorgen und Ängste der Bevölkerung werden sehr ernst genommen. Nach allen bisherigen Erfahrungen ist ein spezieller Schutz jedoch nicht erforderlich.“

Für den Schutz von Weidetieren seien die Halter zuständig, sagt die Landesregierung und hat noch ein paar Grundregeln parat: „Keine Tiere anlocken oder habituieren, sprich anderes Verhalten angewöhnen, keinen Abfall in der Landschaft verbreiten, Rastplätze sauberhalten. Tiere dürfen nicht angefüttert werden. Wildtieren darf nicht nachgestellt werden.“ Für die Einhaltung seien die Landkreise zuständig.

Hillmer ist von der Antwort und der Haltung der Landesregierung empört: „Ich habe Freitag im Plenum den Minister nochmals öffentlich befragt, ob er diesen Ebstorfer Wolf für auffällig hält. Die Antwort dazu hat er verweigert.“
Der oder die Wölfe? Ob es zum Beispiel in Ebstorf und Allenbostel derselbe Wolf war oder mehrere, kann die Landesregierung noch nicht sagen. Hillmer: „Sowas müsste schnellstens geklärt werden, um überhaupt Problemwölfe erfassen zu können.“

„Die Stellungnahme der Landesregierung ist ein Beleg dafür, dass sie die Probleme der Menschen mit dem Wolf nicht wahrnehmen will“, erklärt Jörg Hillmer. Er betont: „Die Wolfspopulation in Niedersachsen beträgt inzwischen mindestens 80 Tiere, mit einer Steigerung von jährlich rund 30 Prozent. Wir brauchen nicht mehr Zäune um jedes Dorf, sondern ein Konzept zur Wolfsregulierung


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