CDU Niedersachsen Joerg Hillmer

JÖRG HILLMER, MdL

Ihr Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Uelzen / Ilmenau



Zusätzliche Krippenplätze: CDU-Fraktion setzt Entlastung für Kommunen durch

Pressemitteilung - 13.04.2017


Hannover/Uelzen Landkreis. „Die Kindertagesstätte in Wrestedt brennt uns unter den Nägeln. Der Gebäudetrakt stammt aus den 70er Jahren. Inzwischen entspricht er weder den gestiegenen baulichen noch räumlichen Anforderungen, so dass der Samtgemeinderat Aue einen Neubau beschlossen hat. Zusätzlich soll die Krippe erweitert werden“, erklärte Harald Benecke.

Der Samtgemeindebürgermeister und Max Lemm, Vorsitzender der CDU/WGA/FDP-Gruppe im Samtgemeinderat Aue, trafen sich hierzu in der Kita Wrestedt mit  dem Uelzener Landtagsabgeordneten Jörg Hillmer. Sie besprachen mit ihm Fördermöglichkeiten des Landes. Denn die „rot-grüne Landesregierung hatte eine bedenkliche Haltung an den Tag gelegt.“  

Bei den Zuschüssen für Krippenerweiterungen hatte die Landesregierung von SPD und Grünen vor einigen Tagen  Kürzungen angekündigt. „Während der Landtagssitzung hat unsere Fraktion so massiv dagegen protestiert, dass die Landesregierung dieses Vorhaben wieder fallenließ“, berichtete Hillmer. Für den Ausbau der Betreuung von kleinen Kindern unter 3 Jahren gibt es weiterhin 12.000 Euro für einen Krippenplatz und 4.000 Euro für einen Platz in der Tagespflege. Hillmer erläuterte dazu: „Trotz des landesweit großen Bedarfs an Betreuungsplätzen hat die Landesregierung den Gesamt-Fördertopf nicht erhöht. Für Kommunen und damit auch für die Samtgemeinde Aue ist es deshalb wichtig, die Anträge auf Förderung frühzeitig zu stellen.“

Für die Samtgemeinde sind die Anforderungen an die Krippenbetreuung und auch an die Kindertagesstätte für die drei- bis sechsjährigen Kinder gestiegen. Harald Benecke: „Wir brauchen  eine größere Küchenausstattung, Ruheräume für den Mittagsschlaf der Kinder, größere Besprechungsräume für die erhöhte Mitarbeiterzahl durch die dritte Kraft in Krippen und heilpädagogischen Kräfte für Integrationskinder. Beim Bau vor 40 Jahren war das alles noch kein Thema, ebenso wie die heutigen Auflagen bei Brandschutz und energiesparender Ausstattung.“

„Damit sind“, hob Max Lemm hervor, „auch die laufenden Kosten gestiegen, die durch Erstattungen des Landes an die Samtgemeinde längst nicht gedeckt sind. Hinzu kommt, dass in der Landespolitik zum Ziel erklärt wird, für die Betreuung der drei- bis sechsjährigen Kinder die Elternbeiträge abzuschaffen.“

Die Kommunalpolitiker und Landtagsabgeordneter Hillmer sind sich einig: „Einerseits will das Land die Angebote in der Kinderbetreuung ausbauen, dann muss es sich auch angemessen beteiligen.“


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